Bürgerinitiative Antiatom Ludwigsburg

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Archiv

Jürgen Resch (DUH)

Wie der aktuelle Niedergang der Automobilindustrie gestoppt werden kann - Mobilitätswende in unseren Städten

Vortrag und Diskussion
Donnerstag, 17. Oktober 2019 19:00 Uhr
Staatsarchiv Ludwigsburg

Ein breites Bündnis der Ludwigsburger Umweltinitiativen lädt ein, denn dieses Thema geht uns alle an!

NACHTRAG: In der sehr gut besuchten Veranstaltung wurden wir gebeten, die Powerpoint-Präsentation zur Verfügung zu stellen. Hier gelangen Sie zu der Datei (ca. 10MB). Copyright DUH.
  
Den deutschen Autobauern droht das Nokia-Schicksal: Sie setzen trotz verschärfter Klimakrise und der weltweiten Abkehr von schmutzigen Verbrennern wie nie zuvor auf klimaschädliche Stadt-Geländewagen. Dass die deutschen Hersteller im Gestern stecken geblieben sind, zeigte sich auch an der Absage fast aller internationalen Hersteller auf der diesjährigen IAA. Die ausländische Konkurrenz scheint keinen Anreiz zu sehen, ihre zukunftsweisenden Produkte neben den antiquierten Modellen der deutschen Hersteller einzureihen. So schrumpfte das ehemalige Vorzeige-Event zur Hausmesse von BMW, Daimler und VW. Mit ihrem rückwärtsgewandten Denken gefährden die Autohersteller sich und ihre rund 800.000 Arbeitnehmer.

Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, ist seit 30 Jahre aktiv im Bereich Luftreinhaltung & Klimaschutz und kann zurückblicken auf jahrelange Auseinandersetzungen mit der Autoindustrie, um diese auf zukunftsweisenden Kurs zu bringen. Die Durchsetzung des Dreiwege-Katalysators bei Benzin-Pkws ist nur ein Beispiel. Er wird Ihnen erläutern, warum die Autoindustrie radikal umsteuern muss, um sich am Leben zu erhalten und nicht zum Ersatzteillager für Oldtimer zu verkommen. Dazu gehört die lückenlose Aufklärung des Dieselabgasskandals, um verloren gegangenes Vertrauen wiederherzustellen, sowie die Umstellung der Produktpalette.

Nicht zuletzt die vielen Tausend Aktiven der Fridays For Future Bewegung fordern, was längst überfällig ist: eine klimafreundliche Mobilität. Als Teil der Verkehrswende muss auch der Verbrenner langfristig der Vergangenheit angehören. In unseren Städten brauchen wir eine neue Mobilität, die kostengünstig, bequem, sicher und umweltfreundlich ist. Wer braucht dann noch ein Auto? Was wir brauchen, ist eine Mobilitätswende. Die Deutsche Umwelthilfe setzt sich für mehr Platz für Fahrradfahrer und Fußgänger, saubere Luft und einen starken, modernen und gut ausgebauten öffentlichen Verkehr ein.

Staatsarchiv Ludwigsburg, Arsenalplatz 3, Eintritt frei

Mit dabei sind im Trägerkreis für diese Veranstaltung: 
ADFC, Bürgerbündnis K21, Robin Wood, VCD und unsere BI.
Unterstützer sind der NABU, BUND und das Aktionsbündnis Stadtbahn Ludwigsburg.

www.duh.de
Flyer zur Veranstaltung (PDF beim VCD)


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