Bürgerinitiative Antiatom Ludwigsburg

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Mako Oshidori - Fukushima

Die gegenwärtige Situation in der Präfektur Fukushima nach der TEPCO-Katastrophe


Freitag, 24.02.2017 19:00 Uhr
Staatsarchiv Ludwigsburg

Vortrag, Kultur, Diskussion
Mako Oshidori
Journalistin, Japan

Durch genaue Recherchen vor Ort hat Mako Oshidori die TEPCO-Katastrophe nun über fast 6 Jahre analysiert und beschrieben. Sie ist eine Journalistin, die an den meisten Pressekonferenzen von TEPCO teilnahm und sich nicht scheute, deren Pressesprecher unangenehme Fragen zu stellen.
In sehr persönlicher und anschaulicher Weise beschreibt sie Einzelheiten aus Fukushima. Wie entwickelt sich die gesundheitliche Situation dort? Wie verlaufen die Gerichtsverfahren gegen TEPCO? Wie viele der 54 AKWs in Japan gingen wieder in Betrieb?
Ihr Mann Ken ist Künstler. Beide gemeinsam verstehen es, durch künstlerische Performance und Musik die Veranstaltungen lebendig zu gestalten. Sie werden im Staatsarchiv gemeinsam auftreten.
Von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (Zentrum Ökumene, Frankfurt) werden sie regelmäßig nach Deutschland eingeladen, um auf internationalen Konferenzen und bei Veranstaltungen der Anti-Atom-Bewegung zu sprechen.
Wir erinnern uns mit Freude an den Auftritt des Ehepaares Oshidori bei der Demonstration  vor dem AKW Neckarwestheim im März 2014. Nun begrüßen wir die beiden gerne zu einer Veranstaltung in Ludwigsburg.

Flyer zur Veranstaltung als druckbare PDF-Datei (beidseitig, Duplexdruck möglich)

Mitveranstalter ist diesmal der Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar (BBMN e.V.)

Staatsarchiv Ludwigsburg, Arsenalplatz 3, Eintritt frei




Weitere Infos zur Person u. ä.:

Mako Oshidori ist freie Journalistin und einer breiten Öffentlichkeit im Zusammenhang mit dem Atomunglück in Fukushima 2011 bekannt. Sie ist die am häufigsten anwesende Journalistin auf den Pressekonferenzen des Kraftwerkbetreibers TEPCO. Sie macht es den Sprechern des Unternehmens sehr schwer, sich ihrer ausdauernden Anwesenheit und ihren hartnäckigen, detaillierten Fragen zu entziehen. Tatsächlich geben leitende Mitarbeiter von TEPCO zu, dass Oshidori auf vielen Gebieten besser informiert ist als sie selbst. Maki Oshidori beendete ein Medizinstudium, nachdem sie erfahren hatte, wie heilend es für die Opfer des Erdbebens von Kobe sein konnte, zum Lachen gebracht zu werden.
Mako und ihr Mann Ken Oshidori treten als Comedy-Duo auf und hatten bereits Auftritte im Fernsehen. Nach dem Atomunfall in Fukushima begannen die beiden ihre investigative Berichterstattung als freie Journalisten. Heute berichten sie sowohl über die Situation des Kraftwerks und seiner Arbeiter, als auch über die Reaktionen von TEPCO und den Kontrollbehörden. Beide sind Gründungsmitglieder der unabhängigen Medienagentur LCM Press. (Quelle: IPPNW Deutschland)

TV-Bericht (3Sat, nano) vom 11. März 2014, 4:36 min.
"Wachrütteln und über Atomkraft aufklären" Mako Oshidori recherchiert die Fukushima-Folgen: Die japanische Journalistin kämpft für
Pressefreiheit in Japan...
3Sat Artikel und Video

Video-Dokumentation von Flügel-TV, 9. März 2014:
Demonstration "Fukushima außer Kontrolle", AKW Neckarwestheim: Detlev Schauwecker (Osaka) und Mako Oshidori (Tokyo)
Der Link führt direkt zum Auftritt von Mako Oshidori bei 6:49 Min.
https://youtu.be/XNqLYV2GQLw?t=409

Pressekonferenz
am 6. März 2014 / Statement von Mako Oshidori
"In Deutschland hält man Japan für ein freies, demokratisches Land. Das ist leider nicht der Fall. Warum das so ist, möchte ich anhand einiger Beispiele erläutern..."
http://www.tschernobylkongress.de/fileadmin/user_upload/Arnoldshain_Doku/statement_oshidori_final.pdf

Vom Zentrum Ökumene kommen noch diese 2 Links (auch Preisverleihung an Naoto Kan!):
http://www.zentrum-oekumene.de/themen/mehrfachkatastrophe-in-japan.html
http://www.zentrum-oekumene.de/nc/startseite/aktuelles/news/article/papst-franziskus-bezeichnet-akws-als-modernen-turmbau-zu-babel.html

Und diese Info hat uns insbesondere vor dem Hintergrund der unerfreulichen japanisch-indischen Atomzusammenarbeit gefreut:

Globaler Appell der japanischen Bischöfe gegen Atomkraft vom 2. Dezember 2016
Bischöfe fühlen sich nach Fukushima verpflichtet

Es ist fünf Jahre her, da passierte in Fukushima einer der schlimmsten Atomunfälle in der Geschichte nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl. Jetzt fordert die katholische Bischofskonferenz von Japan in einem weltweiten Appell die völlige Ächtung der Kernkraft.
"Wir appellieren an alle Menschen, die sich das Erde genannte gemeinsame Heim teilen, sich die Hände zu geben, sich gemeinsam zu erheben und solidarisch zur Beendigung der Kernkraft zu handeln", heißt es in der auf der Webseite der Bischofskonferenz in vier Sprachen veröffentlichten Erklärung.
(....) Die fünf Seiten lange Darlegung der Gründe für die Ablehnung der Kernkraft durch die katholischen Bischöfe trägt das Datum 11. November 2016. An diesem Tag hatten der japanische Premierminister Shinzo Abe und Indiens Regierungschef Narendra Modi ein Abkommen zur Lieferung japanischer Atomtechnologie an Indien unterzeichnet.
https://www.domradio.de/themen/weltkirche/2016-12-02/globaler-appell-der-japanischen-bischoefe-gegen-atomkraft

 


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